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Trauma und Lernen

Wie traumatische Lebenserfahrungen die Lernmöglichkeiten beeinflussen können

Pflegekinder haben häufig schwerwiegende Situationen erlebt, die von Extremstress,existenzieller Bedrohung und Hilflosigkeit geprägt waren. Meist entwickeln sie aufgrund dieser potenziell traumatischen Lebenserfahrungen Handlungsmuster und Bewältigungsverhalten, die ihren Alltag und das alltägliche Lernen beeinflussen. Häufig äußern sich diese in einer veränderten Wahrnehmung und haben u.a. Einfluss auf die
Konzentrationsfähigkeit, die Frustrationstoleranz und die Merkfähigkeit.

Wie wirken sich traumatische Erfahrungen auf das Lernen aus und was kann dies für die Entwicklung von Pflegekindern in den öffentlichen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen bedeuten? Wie können Pflegeeltern ihre Kinder im Spannungsfeld zwischen posttraumatischer Verarbeitung und aktuellen Lernanforderungen begleiten?
Diesen und anderen Fragen soll durch theoretische Inputs, Austausch und Reflexion von konkreten Situationen nachgegangen werden.

Referentin: Corinna Renk ist Diplompädagogin, Trauma-Therapeutin und Mediatorin in Hamburg. Aus ihrer beruflichen Tätigkeit in der Kinder-und Jugendhilfe hat sie weitreichende Kenntnisse in der Begleitung schwer traumatisierter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener mit Flucht-, Missbrauchs- und Gewalterfahrungen.


Datum: Dienstag, 26.11.2019

Uhrzeit: 19:00 - 21:30

Dauer: 1 Termin

Dozent/in: Corinna Renk

Kursort: PFIFF gGmbH, Brauhausstieg 15 - 17, 22041 Hamburg. Die Seminarräume sind im 2. Stockwerk.

Status: Plätze frei


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PFIFF hat zwei neue Projekte am Start: Bindfaden – ein Beratungsangebot zum Thema Eltern-Kind-Beziehung und eine Kooperation mit dem Träger Aladin bei den Ambulanten Hilfen.

 

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Der Bereich Patenschaften von PFIFF hat Ende August 2018 einen großen Fachtag zum Thema „GemEinsam zuständig! Hinschauen und Handeln für Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern“ mitorganisiert. Hier erfahren Sie mehr!

 

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